Unsere kbw-Leiterin Brigitte Felnhofer begrüßte den Referenten herzlich und zeigte sich erfreut über das große Interesse. Auch P. Christian fand persönliche Worte – verbunden durch eine besondere Gemeinsamkeit: Er wurde zur gleichen Zeit im selben Krankenhaus geboren, als Josef Atzmüller seine prägende Erfahrung machte.
Der Referent nahm die Zuhörenden mit in einen der tiefsten Momente seines Lebens. Mit nur 16 Jahren stand er an der Schwelle zum Tod, als die Ärzte kaum noch Hoffnung hatten. Er schilderte eindrucksvoll die intensiven Erlebnisse zwischen Vergangenheit und Zukunft, als sein „Lebensfilm“ ablief. Er verspürte das starke Bedürfnis, Versäumtes gut zu machen.
Schon als Kind war er tief von seiner Liebe zu Jesus geprägt; nach seinem Erlebnis musste er sich neu ausrichten und erkannte, dass Dankbarkeit das Wichtigste im Leben ist – während Selbstmitleid zur größten Belastung für die Seele werden kann.
Im anschließenden Austausch wurde spürbar, wie sehr seine Geschichte berührt. Fragen nach:
Wie lange dauerte die Rückkehr ins Leben?
Welche Auswirkungen hatte das Erlebnis auf die Jahre danach?
Wie fühlte sich das Zurückkommen mit der Familie an?
Und wie steht Herr Atzmüller heute zum Thema Tod?
Zum Abschluss bedankte sich Brigitte Felnhofer herzlich für den berührenden und tiefgehenden Vortrag und lud alle Anwesenden zu einem gemütlichen Ausklang bei Brot und Wein ein. Es wurde noch weiterdiskutiert und Gedanken ausgetauscht.
Ein Abend, der viele zum Nachdenken anregte und noch lange nachwirken wird.